ohnegewalt

Ein Leben ohne Gewalt

Der Weg in ein gewaltfreies Leben kann mühevoll und steinig sein.Die Schlüsselwörter sind Schutz,Sicherheit und Unterstützung.Wenn das Leben für Mutter und Kind nicht mehr so unberechenbar und bedrohlich ist und die Gewalt nicht länger Gefühle und Bedürfnisse verdeckt,folgt oft eine Zeit der Verwirrung,manchmal des Chaos.Das ambivalente Verhältnis der Frau zu ihrem Mann - einerseits Zuneigung,andererseits die Unmöglichkeit,mit ihm zusammenzuleben - wirkt oft lange nach.

Auch das Kind empfindet Trennungsschmerz.Die Mutter ist für das Kind dabei oft die einzige Bezugsperson und damit auch diejenige,gegen die sich Wut und Enttäuschung richten.Das Kind hat vielleicht vom Vater oder Stiefvater gehört,dass die Mutter nichts tauge und schwach sei.Jungen tragen das Vorbild des Vaters in sich und haben gelernt,dass körperliche Stärke zur erfolgreichen Durchsetzung des eigenen Willens eingesetzt werden kann.Mädchen identifizieren sich eher mit der Mutter - also mit der Rolle derjenigen,die sich unterordnet.

Für Mütter beginnt nach all dem Leid und der Trennung eine neue Phase mit ihren Kindern.Es geht nun darum,das Miteinander einvernehmlich zu regeln,sich zu respektieren,zu unterstützen und zu bestätigen.Wenn Kinder sehen,dass die Mutter die Verantwortung übernimmt und den Schutz gewährleistet,wird das Vertrauensverhältnis gestärkt.Der Respekt für die Regeln und Normen,die die Mutter repräsentiert,wächst.Es ist für Mutter und Kind nicht leicht,nach der furchtbaren Zeit der Misshandlungen eine gute Beziehung zueinander aufzubauen.Die Angst ist immer gegenwärtig.Aber wiedergefundenes Selbstvertrauen und neu gewonne Sicherheit kann Müttern und Kindern wege eröffnen.

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